Zunehmend wird die lebendige Oase "Kleingewässer" als Aufwertung des eigenen Grundstückes gesehen. Ein richtig angelegter Wassergarten jeglicher Größenordnung stellt immer mehr dar als nur ein Prestigeobjekt schlechthin! Innerhalb kürzester Zeit wird der neu geschaffene Lebens- raum von unzähligen Lebewesen angenommen. Verschiedene Insekten- und Lurcharten, Vögel und Klein- säuger finden hier ihre Nische. Auch für den Menschen ist der Teich als Ökosystem immer ein Beobachtungs- und Lernobjekt und nicht zuletzt ein Ruhe und Gegenpol zum Alltagsstreß.




Auch ein Kleingewässer vermag es, uns bleibende Ein- drücke von der Vielfalt und Schönheit der Natur auch über die Jahreszeiten zu vermitteln. Im Gegensatz zu den relativ sterilen Zierbecken früherer Jahre legen wir unser Augen- merk auf die Errichtung kleiner Gewässerökosysteme mit einer attraktiven Lebensgemeinschaft vorwiegend ein- heimischer Pflanzen und Tiere.

Die Vergesellschaftung von Sumpfvergißmeinnicht,
Kuckuckslichtnelke und Wollgras in der Sumpfzone
ergeben ein wunderschönes Zusammenspiel.










Moderlieschen sind gesellig lebende Schwarmfische. Sie ernähren sich von Mückenlarven, Kleinkrebsen, Algen und anderen Kleinlebewesen. Sie lassen Kaulquappen zuge- wanderter Lurche aber ungestört heranwachsen.


Zwischen Zierbecken und naturnahem Wiesenteich gibt es zahllose Übergangsvarianten. Selbst im Vorfeld sterile, quadratische Betonbecken kann man mit etwas Geschick in architektonische Teiche verwandeln, die sich angenehm in ihre Umgebung integrieren.

Im individuellen Vorortgespräch wird das zukünftige Feuchtbiotop entworfen um die Vorstellungen des zukünftigen Teicheigentümers möglichst voll verwirklichen zu können.

Nun steht einer fachgerechten Ausführung nichts mehr im Weg.

Die Verwendung von Teichfolie ermöglicht dabei die Realisierung unterschiedlichster Teichformen und -größen.

Beratung

Information sichert einen angemessenen Umgang mit dem neu entstandenen Lebensraum. Soll aus dem errichteten Kleinge- wässer ein sich selbst regulierendes Ökosystem mit einem relativ geringen Pflegeaufwand entstehen, ist es unumgänglich, einige grundsätzliche Zusammenhänge zu kennen.

Beispielsweise bedeutet ein Überbesatz an Fischen und das Einbringen von Fischfutter einen Eingriff in den natürlichen selbst- reinigenden Kreislauf des Kleingewässers. Es wird darauf unwei- gerlich unter anderem mit verstärkter Algenbildung reagieren. Eine zu hohe Überdüngung führt letztendlich zu Sauerstoffarmut und dem sogenannten "Umkippen" des Teiches