Kostenstelle Abwasser

Das Medium Abwasser wurde in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Kostenstelle in den Haushalten. Die bei dichter Besiedlung rentable zentrale Entsorgungs- und Aufarbeitungsvariante wird mit wachsender Zersiedlung im ländlichen Raum durch lange Kanalvernetzungen und aufwendiges Überwinden von Gefälleproblemen unverhältnismäßig kostenintensiv. Durch die gestiegenen Reinigungsansprüche an Kläranlagen werden auch Grundstückseigentümer mehr und mehr dazu angehalten, ihre bestehende Anlage den neuen Gesetzeslagen anzupassen. Unter diesen Gesichtspunkten zahlt es sich aus, sich Gedanken über eine natürliche Abwasserreinigung mit einem bepflanzten Bodenkörper zu machen.

Pflanzenkläranlagen

eine zuverlässige und rentable Dauerlösung

Die Abwasserreinigung durch bewachsene Bodenkörper wird seit Jahren erprobt und weiter entwickelt. Seit den 90er Jahren erfreuen sie sich auch in unserer Region einer zunehmenden Akzeptanz bei Behörden und Grundstückseigentümern. Pflanzenkläranlagen zählen in Brandenburg mit zu den am häufigsten realisierten Anlagentypen. Als Einzel- oder Gruppenlösung erweisen sie sich als ideale Variante, häusliches Abwasser im ländlichen Raum aufzuarbeiten und wieder nutzbar zu machen. Diese Anlagen funktionieren auf der Basis der natürlichen chemischen und biologischen Reinigungsvorgänge in Wasser und Boden. Das Ergebnis ist ein Nutzwasser mit Badewasserqualität. Durch geringe Betriebs- und Instandhaltungskosten und die Möglichkeit, das gereinigte Wasser nutzen zu dürfen, gleichen Pflanzenkläranlagen den mit einigen technischen Systemen vergleichsweise höheren Errichtungsaufwand in überschaubarem Zeitraum aus.